Mit Spaten, Handschuhen und Tatendrang beteiligten sich die Technikschüler der 8. und 9. Klasse gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Schwarzmeier, dem Hausmeister Herrn Mühlbauer und dem örtlichen Bauhof unter der Leitung von Herrn Probst sowie dem Revierförster Herrn Ploner und dessen Praktikantin an der Aufforstung im Gemeindewald in St. Kastl.
Im Technikunterricht entstehen regelmäßig Werkstücke aus Holz. Mit dieser Pflanzaktion wurde den Jugendlichen auf anschauliche Weise bewusst gemacht, dass der Werkstoff Holz ein wertvoller und nachwachsender Rohstoff ist – der aber nur dann zur Verfügung steht, wenn regelmäßig neue Bäume gepflanzt werden.
Gleichzeitig erhielten die Schüler praktisches Wissen rund um das Pflanzen und die Pflege von Bäumen. So lernten sie, wie ein Hohlspaten fachgerecht eingesetzt wird und was nötig ist, damit die jungen Linden- und Kirschbäume optimal wachsen können.
Die Rückmeldungen der Jugendlichen waren durchwegs positiv. „Es macht Spaß, draußen zu sein und etwas Sinnvolles zu tun. Vielleicht kann ich später mal sagen: Diesen Baum habe ich gepflanzt!“, meinte ein Schüler.
Auch der Bürgermeister Herr Keck schaute bei der Pflanzaktion vorbei und bedankte sich bei den Jugendlichen für ihr Engagement.
Nach der Arbeit an der frischen Luft gab es noch eine Brotzeit. Dann ging es wieder zufrieden zur Schule zurück.
Diese Aktion zeigt eindrucksvoll, wie praxisnaher Unterricht, Umweltbewusstsein und Gemeinschaftssinn miteinander verbunden werden können – ganz im Sinne einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Bildung.
