
Vom 13. bis zum 17. Oktober 2025 fand die Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit unter dem Motto „BalanceAkt“ statt. Auch die Landrat-von-Koch Schule hat sich daran beteiligt. Auf vielfältige Art und Weise erarbeiteten die Klassen die Thematik.
Im Rahmen der diesjährigen „Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit“ haben sich die Kinder der Klasse 1b intensiv mit dem Thema Müll beschäftigt. Der Müll, der in der Klasse anfiel, wurde in die beiden Klassenmülleimer einsortiert. Den Kindern war aber bewusst, dass man eigentlich den Müll noch weiter trennt als nur in Restmüll und Altpapier. Daraufhin wurde über die verschiedenen Mülltonnen daheim, Recycling und Pfandsysteme gesprochen. Außerdem untersuchten die Kinder die Brotboxen auf überflüssiges Plastik: Da wurden sie zum Glück nicht wirklich fündig.

Die Klasse 1c von Frau Budny beschäftigte sich mit dem Thema Achtsamkeit. Wer achtsam mit sich selbst umgeht, schafft es besser, innere und äußere Balance zu halten. Die Woche begann mit einfachen Beobachtungsübungen: Die Kinder lernten, in sich hineinzuhorchen und zu erkennen, ob sie gerade entspannt oder angespannt sind. In kleinen Gesprächsrunden wurde gemeinsam erarbeitet, wie sich Stress anfühlen kann und wie man ihn erkennt. Im Anschluss lernten die Kinder Möglichkeiten kennen, sich mit ausgewählten Atemtechniken zu entspannen und wieder zur Ruhe zu kommen. Hierzu zählen zum Beispiel die 5-Finger-Atmung oder der s.g. Entspannungspfad. Schnell stellten sie fest, dass so manches viel leichter fällt, nachdem man mal „richtig durchgeschnauft“ hat.

Die Klassen 2a und 2c von Frau Rafalski und Frau Sterz setzten sich mit dem Thema „Gesunde Ernährung“ auseinander. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler die Ernährungspyramide kennen und erfuhren, welche Lebensmittel gesund und welche ungesund sind. Schließlich wandten sie ihr erworbenes Wissen an. Aus mitgebrachten Prospekten schnitten sie eifrig gesunde Lebensmittel aus und klebten diese auf einen Pappteller. Ihren „gesunden Brotzeitteller“ gestalteten sie ganz unterschiedlich. Die Ergebnisse können sich sehen lassen und die Kinder hatten sichtlich Freude an der kreativen Auseinandersetzung mit dem Thema.

Die Klasse 2b hat mit ihrer Lehrerin Frau Wittig im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts das Thema „Obst“ behandelt. Ziel war es, Obst mit allen Sinnen zu erfassen und darum wurden viele verschiedene Obstsorten zu Obstsalat verarbeitet. Das bereitete der Klasse viel Freude. Zum Schluss wurden die Obstsalate in den verschiedenen Gruppen verteilt und die Schülerinnen und Schüler ließen sich das super leckere Pausenfrühstück schmecken. Obstsalate stecken voller Vitamine, Ballast- und Mineralstoffe, sie halten gesund und machen satt – das war die Kernkompetenz, die zu erlernen war.
Die Klasse 3c von Frau Koch und Frau Rittig beschäftigte sich ebenfalls mit dem gesunden Pausenbrot: In Pappbechern mit Watte pflanzten die Schülerinnen und Schüler Kresse an und beobachteten diese beim Keimen und Wachsen. Anschließend wurde das "Superfood", das reich an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen ist, geerntet und ein gesundes Pausenbrot zubereitet.

Mit der Thematik „Lebensmittelverschwendung“ beschäftigte sich die 6. Klasse mit ihrer Lehrerin Frau Pchaiek. Die Schülerinnen und Schüler machten große Augen, als sie erfuhren, dass in Deutschland jährlich fast zwölf Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll landen. Zwei gefüllte Einkaufswägen sind es durchschnittlich pro Person im Jahr. Menschen leiden Hunger auf dieser Welt und hier wird so viel weggeworfen. Die Schüler waren sich einig, dass das gar nicht geht! Sie wurden für dieses Thema sensibilisiert und sammelten gemeinsam Tipps, wie man diese gewaltige Menge reduzieren kann.
Die Klasse 8a befasste sich mit Frau Lutz in dieser Woche mit dem Thema „Snus, Vape und Co. – coole Trends oder riskante Gefahren“. Im ersten Schritt ging es um die Aufklärung und Informationsbeschaffung, um dann im zweiten Schritt mit entsprechendem Wissen in den Erfahrungsaustausch und in die Diskussionsrunde in der Klasse zu gehen. Ziel ist es, die Jugendlichen darüber aufzuklären, dass dieser derzeit „coole“ Trend keineswegs ungefährlich ist.
Die Herangehensweise an die Thematik war äußerst vielseitig und adressatenbezogen – ein Gewinn für die Schulgemeinschaft.
